Zink – Der Turbo für die Abwehrkräfte

//Zink – Der Turbo für die Abwehrkräfte

Zink – Der Turbo für die Abwehrkräfte

Zink – Der Turbo für die Abwehrkräfte

Das nass kalte Wetter naht und damit die Erkältungswelle. Vielfach empfohlen wird Zink in Verbindung mit Vitamin C. Was ist Zink und warum ist es für unseren Körper wichtig? Wir stellen Ihnen diesen Mineralstoff vor und geben Ihnen Tipps, wie Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen.

Warum ist Zink für unseren Körper wichtig?

Zink gehört zu der Gruppe der Spurenelemente und ist lebensnotwendig. Es muss über die Nahrung zugefügt werden, da es nicht über die körpereigenen Systeme gebildet werden kann.

Der Mineralstoff hat großen Einfluss auf diverse Körperfunktionen:

Stoffwechsel

Zink ist an diversen Stoffwechselprozessen beteiligt, wie z. B. der Verdauung.

Immunsystem

Das Immunsystem wird durch eine ausreichende Zinkzufuhr gestärkt. Das Spurenelement stärkt die Schleimhäute und aktiviert das Abwehrsystem des Körpers. Die weißen Blutkörperchen benötigen Zink, damit diese die krankmachenden Viren bekämpfen können. Außerdem wirkt der Mineralstoff antioxidativ und schützt die Zellen unseres Körpers vor freien Radikalen, die ihn schädigen können.

Steuerung des Hormonhaushalts

Zink spielt bei der Steuerung des Hormonhaushalts eine zentrale Rolle. Es beeinflusst die Insulinspeicherung, die Schilddrüsenfunktion sowie die Produktion von Sexual- und Wachstumshormonen.

Zellteilung

Der Mineralstoff fördert die Zellteilung. Aus diesem Grund haben besonders Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase einen erhöhten Zinkbedarf.

Wundheilung und Hautkrankheiten

Eine ausreichende Zinkversorgung beschleunigt die Wundheilung und kann sich wegen der Entzündungshemmenden Wirkung positiv auf Hautkrankheiten, wie z. B. Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis auswirken.

Regeneration der Muskulatur

Die Regeneration der Muskulatur profitiert von Zink.

Haare und Nägel

Matte Haare und brüchige Nägel können auf einen Zinkmangel hindeuten. Sie können mit aufgefüllten Zinkspeichern wieder auf Vordermann gebracht werden.

Wie unterstützt mich Zink bei Erkältungskrankheiten?

Zink unterstützt das Immunsystem. In Kombination mit Vitamin C kann die Wirkung unterstützt werden.

Das wasserlösliche Vitamin C kann der menschliche Körper ebenfalls nicht selbst herstellen, es muss genauso wie Zink über die Nahrung, aufgenommen werden.  Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn das Immunsystem besonders gestärkt werden muss, kann die Aufnahme über die Nahrung nicht ausreichen, da der Vitamin C-Bedarf höher ist. Hier kann es sinnvoll sein, ein zusätzliches Vitamin C-Präparat einzunehmen. In diesem Fall empfehlen wir gepuffertes Vitamin C. Während reine Ascorbinsäure (Vitamin C) sehr sauer ist und für Menschen mit Magenproblemen eine zusätzliche Säurebelastung darstellt, ist die gepufferte Variante eine magenschonende Alternative. Der saure Geschmack des reinen Vitamin C durch einen basischen Zusatz, z. B. Natriumascorbat oder Calciumascorbat, kompensiert und damit magenschonend.

Zink und Vitamin C werden über den Dünndarm in den Blutkreislauf aufgenommen. Vitamin C erhöht die Zink-Aufnahme und unterstützt daher die Wirkung von Zink wie ein Turbo. Mit einer höheren Dosierung von Zink und Vitamin C kann das Abwehrsystem des Körpers schnell aktiviert werden und so eine beginnende Erkältung schnell im Keim erstickt werden.

Achtung: Vitamin C kann nicht überdosiert werden. Bei einer Überdosierung wird es ausgeschieden. Zink dagegen kann überdosiert werden. Für eine genaue Dosierung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, einen Zinkmangel zu bekommen?

Sportler

Regelmäßiger Sport fördert die Gesundheit. Ein intensives Training ist für den Körper anstrengend und bewirkt auch in der Regel Schwitzen. Beim Schwitzen werden Mineralstoffe – also auch Zink – ausgeschieden. Da Zink jedoch eine große Rolle im Energiestoffwechsel der Muskeln spielt und für eine gute Zellregeneration notwendig ist, sollten besonders sportliche Menschen die eigene Zinkzufuhr gut im Blick behalten.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche benötigen Zink für das Wachstum. Deshalb müssen sie auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten. Ein Zinkmangel kann Wachstumsstörungen zur Folge haben.

Senioren

Ältere Menschen ernähren sich häufig einseitig: Mit zunehmendem Alter sinkt der Appetit und Zahnprobleme schränken das Kauen frischer Lebensmittel zusätzlich ein. Senioren haben dadurch ein erhöhtes Zinkmangelrisiko. Oft kommen Infektionen hinzu: Wiederkehrende Infekte erhöhen den Zinkverbrauch.

Veganer und Vegetarier

Obwohl Getreide und pflanzliche Lebensmittel Zink liefern, können Veganer und Vegetarier einen Zinkmangel haben. Getreide enthält neben Zink auch einen Stoff, der die Aufnahme im Darm verhindert, die sogenannte Phytinsäure.

Personen mit Darmerkrankungen

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist ein Zinkmangel häufig. Wiederkehrende Entzündungen zerstören die Zellen der Darmschleimhaut: Die Zinkaufnahme ist beeinträchtigt.

Einfluss von Medikamenten

Es gibt diverse Medikamente, die einen negativen Einfluss auf den Zinkspiegel haben. Cortison bindet Zink, so dass der Mineralstoff dem Körper nicht mehr zur Verfügung steht. Der Zinkbedarf steigt. Blutdruckmittel und die Antibabypille senken den Zinkspiegel.

Welche Lebensmittel enthalten Zink?

Das zinkreichste Lebensmittel ist mit großem Abstand die Auster. Danach folgen:

  • Rindfleisch
  • Seefisch und Meeresfrüchte
  • Milcherzeugnisse (vor allem Käse)
  • Eier
  • Vollkornerzeugnisse

Zink aus tierischen Lebensmitteln kann der Körper besser verwerten. Bei pflanzlichen Lebensmitteln ist Phytinsäure enthalten, die eine Zink-Aufnahme im Dünndarm verringert. Auch die Verarbeitung hat einen Einfluss auf den Zinkgehalt der Lebensmittel. Der Ausmahlungsgrad von Getreide ist entscheidend für den Zinkgehalt von Mehl.

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann den erforderlichen Zinkbedarf über die Nahrung decken. Es kann jedoch sinnvoll sein, den Zinkbedarf durch Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Zink sollte dann nicht zusammen mit Magnesium- und Eisenpräparaten eingenommen werden, da die Zinkaufnahme gehemmt wird. Der Abstand zwischen diesen Produkten sollte mindestens 2 bis 3 Stunden betragen.

 

Wir wünschen Ihnen einen guten und gesunden Start in den Winter! Kommen Sie gesund durch die kalte Zeit!

By |2018-11-23T23:16:49+00:00November 18th, 2018|Gesundheit|0 Comments

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