Training – Was ist, wenn die Zeit knapp wird?

Kennen Sie das? Die Zeit rennt und ehe Sie sich versehen, ist schon wieder ein Tag vorbei. Vielleicht haben Sie nicht alles geschafft, was Sie sich vorgenommen haben. Eines der größten Probleme in unserer schnelllebigen Zeit ist es, die Zeit optimal zu nutzen, so dass alle Belange berücksichtigt werden. Nicht selten, stellen wir gesundheitliche Aspekte und das eigene Training hinten an, wenn die Zeit knapp wird.

Es wird im Leben immer Phasen geben, in denen aufgrund von beruflichen oder familiären Erfordernissen andere Prioritäten gesetzt werden müssen. Wichtig ist es, in diesen Phasen, das persönliche Zeitmanagement darauf abzustimmen und sich kleine Freiräume zu schaffen. Das geht einfacher, als Sie vermutlich jetzt denken. Wir zeigen Ihnen in diesen Blog einen möglichen Weg, wie Sie mit minimalem Zeitaufwand trotzdem effektiv trainieren können, um Phasen mit anderen Prioritäten überbrücken zu können.

Keine Zeit bedeutet oft Trainingspause

Wir erleben es häufig, dass bei Zeitmangel die persönliche Trainingszeit ganz oben auf der Streichliste steht. Eigentlich unverständlich, da sportliche Aktivität ein hervorragender Ausgleich für stressige Situationen darstellt. Zeitmangel führt daher häufig zu einer – mehr oder weniger langen – Trainingspause mit dem Resultat, dass wir einen Muskelabbau riskieren und wir wieder von vorne beginnen müssen.

Freiräume schaffen durch angepasstes Zeitmanagement

Wenn phasenweise mal weniger Zeit für das eigene Training zur Verfügung steht, sollten Sie diese wenige Zeit effektiv nutzen. Schaffen Sie sich trotz der knappen Zeit Freiräume, die Sie für Ihr Training nutzen. Ein oder zwei kurze effektive Trainingseinheiten sind besser als eine lange Pause ohne Aktivität.

Training bei knapper Zeit

Verschiedene Studien haben erwiesen, dass man mit ein bis zwei Workouts pro Woche, zumindest den erarbeiteten Fortschritt halten kann. Dabei reicht eine Trainingszeit von ca. 15 Minuten pro Workout. Diese Zeit sollte nun wirklich jeder haben.

Beim Training sollte der Fokus auf Übungen liegen, die Muskelketten berücksichtigen. Geeignete Übungen sind beispielsweise Kreuzheben, Rudern, Kniebeugen und Bankdrücken bzw. Schulterdrücken.

Wenn sie zwei Workouts pro Woche schaffen, könnten Sie die Workouts mit unterschiedlichen Trainingsintensitäten ausführen. An einem Tag ist die Intensität leichter. Sie machen dann  10 bis 12 Wiederholungen pro Übung und Satz. Das Workout an Ihrem zweiten Trainingstag gestalten Sie intensiver. An dem Tag sollten Sie nur 4 – 6 technisch einwandfreie Wiederholungen pro Übung und Satz schaffen.

Wählen Sie dabei jeweils geeignete Gewichte, die Sie fordern, ohne zu überfordern. Letztlich wollen Sie Ihre knappe Trainingszeit effektiv nutzen. Dokumentieren Sie Ihre Workouts einschließlich der benutzten Gewichte in einem Trainingslogbuch.

Fazit

Die Kombination der Trainingsintensitäten vereinigt die Elemente aus Muskelaufbau und Erhöhung des Muskelvolumens. So können Sie trotz minimalem Zeitaufwand den bestmöglichen Nutzen erzielen. Wenn Sie wieder mehr Zeit zur Verfügung haben, sollten Sie Ihr Training wieder hochfahren.

Wie eingangs gesagt, es ist der vorgestellte Weg eine von vielen Möglichkeiten, Phasen zu überbrücken, in denen das Leben andere Prioritäten vorgibt.

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten gerne einen persönlichen Trainingsplan erhalten? Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!