Schlaf und Gesundheit

Ein erholsamer Schlaf ist für unseren Körper essentiell. Er beeinflusst unsere Leistungsfähigkeit, den Alterungsprozess und unsere Gesundheit. In der Regel nehmen wir uns am Tag viel zu viel vor. Die Arbeit fordert ihre Zeit, das eigene Training und andere Freizeitaktivitäten. Was dabei oft zu kurz kommt, ist der Schlaf. Dabei entscheidet die Schlafqualität und Schlafquantität darüber, ob wir unser Potential voll ausschöpfen können.

Schlafquantität

Während wir schlafen, kann sich der Körper ganz auf sich konzentrieren und Reparatur- und Reinigungsprozesse durchführen. Der Körper regeneriert sich. Die positive Folge davon: wir fühlen uns fit und stark, sind ausgeruht und können uns gut konzentrieren.

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, hängt von individuellen Faktoren ab. Um von den positiven Effekten des Schlafens zu profitieren, werden von Wissenschaftlern 7 bis 9 Stunden pro Nacht empfohlen.

Schlafmangel

Jeder hat das vermutlich schon mal erlebt und weiß, wie sich Schlafmangel anfühlt. Wir fühlen uns matt und können maximal Bonsai-Bäumchen ausreißen. Langfristiger Schlafmangel hat jedoch gravierende Folgen für die Gesundheit. Der Körper ist anfälliger für Infekte und psychische Erkrankungen.

Wer chronisch übermüdet ist, wird nicht in der Lage sein, produktiv, leistungsfähig und kreativ zu sein. Letztlich verschlafen die Menschen eher ihr Leben, die wenig schlafen als die, die ausreichend schlafen.

Schlafqualität

Die Qualität des Schlafes ist ebenso entscheidend wie die Quantität. Beides muss stimmen.

Was können wir für einen gesunden, tiefen und erholsamen Schlaf tun? Es ist einfach, schlecht und wenig zu schlafen. Es ist aber mit den richtigen Strategien genauso einfach, mehr und besser zu schlafen.

Tipp 1: Die richtige Zimmertemperatur

Die optimale Temperatur zum Schlafen beträgt ca. 19 °C. Es sollte zudem dunkel und so leise wie möglich sein. Schon kleinste Ablenkungen, Geräusche oder Lichter können unsere Schlafqualität beeinträchtigen, selbst wenn wir nicht davon aufwachen.

Tipp 2: Weniger Blaulicht am Abend.

Der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen orientiert sich am Tageslicht. Jede Lichteinwirkung am Abend bewirkt, dass die Produktion des Schafhormons verschlechtert wird. Die Lichteinwirkung durch elektronische Geräte aller Art hat eine derart starke Beleuchtung, dass sie unseren Biorhythmus erheblich durcheinander bringen. Besonders schlimm ist das Blaulicht, das den Körper zur Cortisol-Ausschüttung veranlasst. Dies unterdrückt die Produktion des Schlafhormons. Die Folge: wir schlafen schlechter ein.

Tipp 3: Die richtige Mahlzeit vor dem Schlafen gehen

Zwei bis vier Stunden vor dem Schlafen gehen, sollten Sie Ihre letzte Mahlzeit zu sich nehmen. Sie sollten satt sein, denn mit knurrendem Magen schläft es sich nicht gut. Empfehlenswert ist eine eiweißhaltige Mahlzeit zur Unterstützung der regenerativen körpereigenen Prozesse.

Tipp 4: Regelmäßiger Kraftsport

Regelmäßiges Krafttraining verbessert so gut wie alle Bereiche des Lebens. Das Training führt auch zu einer Verbesserung der Schlafqualität, selbst bei Leuten, die vorher Schlafprobleme hatten. Dies haben unterschiedliche Studien ergeben.

Überlegen Sie sich eine Schlafroutine, die Sie umsetzen können, um eine Basis für Ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit durch einen tiefen und erholsamen Schlaf zu schaffen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben und Tipps für Ihr individuelles Krafttraining haben möchten, melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne!